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Constellium reagiert auf Nachfrage der Automobilhersteller

Der Aluminiumspezialist Constellium weihte an seinem Produktionsstandort in Neuf-Brisach eine zweite Endbearbeitungslinie für Walzprodukte für die Automobilherstellung ein. Die 180 Millionen Euro schwere Investition ermöglicht die Verdoppelung der Produktionskapazität des Unternehmens.

Steigerung um 100.000 Tonnen

Durch die neue Endbearbeitungslinie am Produktionsstandort  Neuf-Brisach kann das Unternehmen jährlich 100.000 Tonnen mehr Aluminium-Endprodukte für den Automobilmarkt liefern.

Auf der mit einer High-Speed-Technologie zur Wärmebehandlung ausgestatteten, 250 Meter langen Linie können künftig Aluminiumteile für die Außen- und Innenwände von Fahrzeugtüren sowie die Strukturteile von Fahrzeugen produziert werden. Bis Ende 2018 soll die neue Endbearbeitungslinie mit voller Auslastung betrieben werden. Dies bedeutet eine Steigerung der Produktion um das zweieinhalbfache.

Weitere Zahlen zum Unternehmen:

  • Verarbeitung von 400.000 Tonnen Flüssigaluminium pro Jahr
  • Recycling von 3 Milliarden gebrauchten Getränkedosen pro Jahr
  • 1 Warmwalzlinie und 3 Kaltwalzlinien, die bereits rund um die Uhr in Betrieb sind

Im Laufe des Jahres 2017 sollen rund 60 Arbeiter und Ingenieure  eingestellt werden. Damit wird das elsässische Werk an die 1.500 Beschäftigte zählen.

Neuf-Brisach Constellium

Aluminium Constellium

Steigende Nachfrage nach Aluminiumteilen für die Automobilindustrie

Constellium, Industrieunternehmen mit Sitz in Amsterdam, surft auf der Welle der steigenden Nachfrage der Automobilhersteller nach leichteren Materialien zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Tatsächlich verzeichnet der Werkstoff Aluminium im Fahrzeugbau ein starkes Wachstum, auch wenn er derzeit von den Herstellern noch in weniger großem Umfang genutzt wird als Stahl.

Die Einweihung dieser neuen Endbearbeitungslinie in Neuf-Brisach ist ein wichtiger Schritt in Hinblick auf die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie auf dem weltweiten Automobilmarkt”, so Jean-Marc Germain, Geschäftsführer von Constellium.

Mit einem operativen Sitz in Paris, einem Forschungs- und Entwicklungszentrum mit 250 Mitarbeitern in Voreppe bei Grenoble sowie vier französischen Produktionswerken bekennt sich Constellium weiterhin zum Standort Frankreich. An die 40 % der Mitarbeiter des Unternehmens sind in Frankreich tätig, auch wenn das Unternehmen hier mittlerweile nur noch 35 % seines Umsatzes erwirtschaftet. Der Ausbau der Produktionskapazität im Elsass ist ein weiteres Signal dafür, dass das Unternehmen sich weiterhin in Frankreich engagieren möchte.

Den Produktionsstandort im Departement Haut-Rhin „kommt unter den Werken der Gruppe entscheidende Bedeutung zu“, unterstreicht sein Leiter Ludovic Piquier.